Was sind Durchblutungsstörungen ?
Durchblutungsstörungen entstehen durch Verschlüssen in Arterien und Kapillaren. Arterien sind grosse Blutgefässe, die vom Herz aus die Organe, die Muskeln und überhaupt alles im Körper mit frischem, sauerstoff- und nährstoffgesättigtem Blut versorgen. Die Arterien verzweigen sich in immer kleinere Blutgefässe - in Kapillaren - , um in jeden kleinsten Winkel des Körpers Blut zu bringen.
An diesen Gefässen kommt es zu Verengungen und Veschlüssen wegen 2 Prozessen:

 

1. durch Atherosklerose
2. durch Arteriosklerose

 

Die Folgen von Durchblutungsstörungen sind vielfältig. Dazu gehören kalte Hände und Füsse, die "Schaufensterkrankheit", Amputation von Zehen, Füssen oder Beinen, Angina Pectoris (Schmerzen in der Brust), Herzinfarkt, Schwindel, Bewusstseinslücken, Schlaganfall und vieles mehr, da die verschiedenen Körperorgane wie Herz, Muskeln, Gehirn etc. nicht mehr mit genügend Blut versorgt werden.

 

Die herkömmlichen Therapien der Durchblutungsstörungen umfassen blutverdünnende und gefässerweiternde Medikamente, die Senkung von zu hohen Cholesterinwerten und Lauftraining in leichten Fällen. In schwereren Fällen wird ein Ballonkatheter in die Arterie eingeführt, mit dem die Verengung aufgedehnt wird oder ein Stück Vene als Umgehungs "By-pass" eingenäht. In ganz schweren Fällen bleibt oft nur die Amputation übrig.

 

Die Nachteile dieser Therapien sind mannigfaltig: die blutverdünnenden Medikamente - sei es auch nur das Aspirin - haben Nebenwirkungen. Aspirin kann die Magenschleimhaut angreifen und zu Magenblutungen führen. Zudem reduziert es im Körper das Vitamin C. Andere Medikamente müssen genau dosiert und die Blutverdünnung muss regelmässig kontrolliert werden, weil eine zu starke Verdünnung die Gefahr einer Gehirnblutung bringen kann.

Cholesterinsenkende Medikamente belasten die Leber, und einige Präparate senken nicht nur das "schlechte" Cholesterin (LDL), sondern auch das "gute" Cholesterin (HDL).

Die Prozedur mit dem Ballonkatheter ist auf eine gewisse Mindestgrösse des Blutgefässes beschränkt. In kleine Gefässe kann der Katheter nicht eingeführt werden. Zudem birgt dieser Eingriff einige Gefahren. Das Blutgefäss kann platzen und innere Blutungen verursachen. Sehr häufig kommt es einige Monate nach dem Eingriff zu einem erneuten Verschluss des Gefässes, und der Eingriff muss wiederholt werden.

Die By-pass Operation am Herz bedingt einen längeren Spitalaufenthalt und bringt eine mehrstündige Operation mit sich, bei der die Rippen aufgesägt werden müssen, und der Patient an eine Herz-Lungen Maschine angeschlossen werden muss. Die Vene, die anderswo - meistens vom Becken oder vom Bein - entnommen wird, wird als Umgehung des Verschlusses eingenäht. Leider hat die Vene einen anderen Wandbau als eine Arterie und ist nicht sehr geeignet, die Funktion einer Arterie zu übernehmen. Deshalb verschliessen oft diese By-pässe nach einer gewissen Zeit. Bis heute konnte nicht nachgewiesen werden, dass die By-pass Operation langfristig Todesfälle verhindern kann. Die Operation selber birgt ein Sterberisiko von 5 %.

 

Alternative, ambulante Therapien der Durchblutungsstörungen:

 

1. Die Chelat Therapie
2. Die Plaquex Therapie